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Über der nächtlichen Dresdner Neustadt verwandeln Spots und Lichtröhren Rio Rio in ein Farbspektakel. Dieses Lichtzeichen weckt die Neugier des Beobachters in der Ferne. Je mehr er sich den illuminierten Baukörpern nähert, umso deutlicher werden einzelne Linien und Flächen im Spiel von Licht und Schatten wahrnehmbar. Die anziehende und einladende Wirkung des ungewohnten Kunstprojekts weckt die Neugier des Betrachters, um den Aufstieg zu wagen!
Außenbeleuchtung:
Leuchtstofflampen akzentuieren einzelne Flächen der Außenhülle von Rio, Rio. Unterschiedliche Lichtfarben und das Spielen mit Schattenkanten und Lichtverläufen verstärken die bewegt gestalteten geometrischen Formen. Die beiden Baukörper werden zu leuchtenden Zelten über den Dächern der Neustadt, vergleichbar mit Diamanten vor der nächtlichen Silhouette.
Rio, Rio hebt sich ab von der gewohnten, umgebenden Bebauung und Architektur, von der Art der Beleuchtung, von der Neustadt, und scheinbar hebt es sogar vom Dach des darunter stehenden Wohnhauses ab. Die dezente Unterleuchtung beider Pavillons im Zwischenraum von Gebäudedach und Unterkonstruktion verstärkt diesen Schwebezustand.
Innenraumbeleuchtung:
Kleine Lampen und Leuchtstoffröhren ergänzen die Illumination der Außenhaut. Neben ihrer funktionalen Zweckmäßigkeit erzeugen die Innenlichter durch die Fensteröffnungen hindurch eine Außenwahrnehmung, die interessant und einladend wirkt. Verschiedene Lichtquellen werden je nach Situation zugeschaltet. Die Räume können im beschaulichen Licht einer kleinen Lampe wie auch durch helle Leuchtstofflampen erstrahlen.
Turm:
Der freistehende Treppenturm verliert bei Nacht seine Wucht. Gedimmter Leuchtstoff oder Penlights lassen am Turm eine durchgehende Linie aus künstlichem Licht entstehen. Diese verbindet unten und oben und lädt zum Besuch ein.
Paul Göschel |